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last update 22.10.2017
Rubrik Astrofotografie

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Lichtstimmungen - Astronomie





Rubrik Astrofotografie
22.10.2017



NGC6960 - Westlicher Cirrusnebel (Sturmvogel)

Der Cirrusnebel (auch als Schleier-Nebel, englisch Veil nebula bezeichnet) ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 1500 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden. 

Sie sind zusammen der Überrest einer Supernova, die vor ca. 8.000 Jahren stattfand. Diverse Teile des Überrests haben verschiedene NGC- und IC-Nummern. NGC6960 bildet dabei den schwächeren westlichen Teil des Nebels, der sich um den Stern 52 Cygni legt.

Im amerikanischen Sprachraum wird dieser Teil des Cirrusnebels auch als "Witch's Broom" oder "Finger of God" bezeichnet.

Der Nebel wurde am 5. September 1784 von William Herschel entdeckt.

Bild mit den identifizierten Objekten:
- Object-Identification (NamedStars, Messier, NGC & IC)



zum Öffnen einer FullHDVersion (1920x1080px) hier klicken
NGC6960
Westlicher Cirrusnebel im Schwan (Norden ist links)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 14. Oktober 2017
        Belichtungszeit: 2 Stunden 40 Minuten (16x600s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 16
        Flats: 20
        Flatdarks: 20
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Nähe Altomünster (aufgehellter Landhimmel)
        Bedingungen: Seeing II-III, klar



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Rubrik Astrofotografie
20.10.2017



NGC6992, NGC6995, IC1340   -   Östlicher Cirrusnebel (Knochenhand)

Der Cirrusnebel (auch als Schleier-Nebel, englisch Veil nebula bezeichnet) ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 1500 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden. 

Sie sind zusammen der Überrest einer Supernova, die vor ca. 8.000 Jahren stattfand. Diverse Teile des Überrests haben verschiedene NGC- und IC-Nummern. Die Objekte NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340 gehören zum östlichen Bogen des Nebels und werden aufgrund der Form auch Knochenhand genannt.

Der Nebel wurde am 5. September 1784 von William Herschel entdeckt.

Visuelle Herausforderung für größere Öffnungen wäre die Sichtung der "Schibrille" als eingebettetes Detail der einfacher zugänglichen "Brille" im westlichen Teil von IC1340.
Wer kann sie erkennen?

Tipp:  Die "Schibrille" ist Teil des rechten Brillenglases und "schaut" nach rechts oben.

Bild mit den identifizierten Objekten:
- Object-Identification (NamedStars, Messier, NGC & IC)



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NGC6992
Östlicher Cirrusnebel im Schwan (Norden ist rechts oben)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 15. Oktober 2017
        Belichtungszeit: 3 Stunden (18 x 600s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen 
        Darks: 16
        Flats: 25
        Flatdarks: 25
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Nähe Altomünster (aufgehellter Landhimmel)
        Bedingungen: Seeing II-III, klar



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Rubrik Veröffentlichungen
02.10.2017


Namibia 2017      -       Vortrag beim "Astro Treff München Nord" (ATMN)
Im ersten Teil des Vortrags geht's um das Land Namibia. Lage, Größe, Einwohner, Geschichte, Wirtschaft und nützliche Reiseinformationen wie z.B.
   - Wie kommt man am besten hin?
   - Was kostet die Reise?
   - Wie reist man in Namibia?
   - Wo genau kann man dort Astronomie betreiben?
   - Warum finden wir
die besten astronomischen Beobachtungsplätze der Erde in Namibia und Chile?
   - ...
   sind Themen, die angesprochen werden.
Im zweiten Teil
des Vortrags werden 11 Astrofotos, die in der August-Neumondphase in Namibia entstanden sind, mit Informationen zum jeweiligen Objekt vorgestellt.


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Rubrik "Beobachtungsberichte"
19.09.2017


Rubrik "Beobachtungsberichte": Bilder und Informationen der Namibia Reise im August
                                                            - Übersicht Astrofotos
                                                            - Bilder vom Hakos-Aufenthalt


All Sky Hakos


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Rubrik "Best of ...\Astrofotos"
08.07.2017


Rubrik "Best of ...\Astrofotos": Zwei neue Bilder eingeführt
                                                            - Nordamerika- und Pelikannebel mit Meteor (Piscide)
                                                            - Weihnachtsbaum Sternhaufen
, Konusnebel und diffuse Gasnebel im Einhorn


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Rubrik Astrofotografie
06.05.2017


M13 - Himmlisches Nadelkissen im Sternbild Herkules

Messier 13 ist ein ca. 25000 Lichtjahre von der Erde entfernter Kugelsternhaufen im Sternbild  Herkules. Er besitzt die 300000-tausendfache Leuchtkraft der Sonne und einen Durchmesser von rund 150 Lichtjahren. Mit einer scheinbaren Helligkeit von 5,8mag ist er schon im Opernglas als nebeliger Fleck zu erkennen.

M13, auch NGC6205 genannt, ist der hellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel und wurde schon 1714 vom englischen Astronomen Sir Edmond Halley entdeckt. Man findet ihn, am besten im Frühjahr oder Sommer, an der „rechten Viereckseite“ des Herkules, zwischen den Sternen η und ξ Her.

Die erste Skizze der Sternhaufens stammt von William Herschel, der Teile des Sternhaufens bereits 1783 in Einzelsterne auflöste. Als beste frühe Zeichnung gilt eine Arbeit von Trouvelot, die gegen 1877 am 14-zölligen Refraktor der Sternwarte in Cambridge entstand. Trouvelot zeigt 171 Einzelsterne, von denen nach Schreiner "viele in den Randtheilen in Übereinstimmung mit der Photographie" eingezeichnet seien.

Eine 1861 veröffentlichte Zeichnung von
Lord Rosse zeigt drei scharf begrenzte sternenfreie Kanäle, die sich gegen die Mitte des Sternhaufens hin vereinigen. Eine unabhängige, 1887 von Harrington in Ann Arbor veranlasste Überprüfung schien die Existenz der Kanäle zu bestätigen. Die sternfreien (dunklen) Kanäle, auch Propeller genannt, sind auf der Fotografie deutlich zu erkennen. Etwas links unterhalb der Bildmitte formen sie den "Mercedes-Stern"; einmal gesehen ist er immer wieder leicht zu finden.

M13 war Ziel des Radiosignals der Arecibo-Botschaft. Dabei wurde vom Arecibo-Radioteleskop ein starkes Signal ausgesandt, um Kontakt zu einer eventuellen außerirdischen Zivilisation aufzunehmen. Der Kugelsternhaufen wurde ausgewählt, da hier viele Sterne auf relativ engem Raum versammelt sind, was die Chance, auf eine bewohnte Welt zu treffen, erhöhen sollte. Unter Berücksichtigung der langen Signallaufzeit würde die Antwort einer technisch entwickelten Zivilisation allerdings frühestens nach etwa 50000 Jahren auf der Erde eintreffen.

Foto mit den identifizierten Objekten:
-
Object-Identification (Messier, NGC, IC & PGC)


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M13
M13 - Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules (Norden ist oben)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 6D
        
Aufnahmedatum: 30. April 2017
        Belichtungszeit:
72 Minuten (16x240s, 8x60s)
        Iso: 1600
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 16 (a 240s)
        Flats: 20
        Flatdarks: 20
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: 
Nähe Irchenbrunn, Markt Altomünster
        Bedingungen: mäßige Transparenz, Mondsichel noch über dem Horizont, sehr hohe Luftfeuchte, seeing III


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Rubrik Astrofotografie
03.05.2017


Kosmisches Duo - Eulennebel und M108


M97 und M108 sind zwei Deep Sky Objekte, die sich im Abstand von nur knapp 50 Bogenminuten im Sternbild Großer Bär befinden. Die beiden Objekte stehen zufällig nebeneinender, sie sind physikalisch nicht miteinander gekoppelt. M97, aufgrund des Aussehens auch Eulennebel genannt, ist Teil unserer Milchstraße, während M108 eine Galaxie in über tausendfacher Entfernung ist.

Der Eulennebel M97 (NGC3587)
ist einer der etwa 1600 bekannten planetarischen Nebel in unserer Milchstraße. Mit den Abmessungen 3,4' × 3,3' und einer scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag liegt er in einer Entfernung von ca. 2600 Lichtjahren. Die vom Zentralstern ausgestoßene Hülle hat etwa einen Durchmesser von 2 Lichtjahren und dehnt sich mit rund 40 km/s im Weltraum aus. Die Entfernungsangaben und damit auch die Größenangaben sind allerdings sehr vage und variieren um mehr als den Faktor 2.

Entdeckt wurde der Planetarische Nebel von Pierre Méchain in 1781. Er ist einer von vier Planetarischen Nebeln des Messier Kataloges (mit M27, M57 und M76)

Messier 108 (NGC 3556) ist eine Spiralgalaxie vom Hubble-Typ Sc mit den Abmessungen 8,7' × 2,2' und der scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag. Die Galaxie ist nach unserem heutigen Wissensstand etwa 46 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser von rund 100.000 Lichtjahren.

Astronomen fanden mit dem Röntgenteleskop Chandra viele Starburst-Regionen, in denen auf engem Raum eine große Anzahl von Sternen gleichzeitig entstehen. Sie sind umgeben von heißen Gasblasen, die von den extrem starken Sternwinden massereicher Wolf-Rayet-Sterne und von Supernova-Explosionen erhitzt und aus der galaktischen Scheibe heraus getrieben werden.

M108 wurde auch vom französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt.

Eine Zeichnung des Eulennebels M97 befindet sich hier*
*... Quelle: licht-stimmungen von Christian Rausch

Fotos mit den identifizierten Objekten:
-
Object-Identification (Messier, NGC, IC & PGC)


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M97 & M108
Eulennebel (M97) und M108 im Großen Bären (Norden ist oben)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 28. März 2017
        Belichtungszeit: 2 Stunden und 40 Minuten (16x600s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 16 (a 600s)
        Flats: 20
        Flatdarks: 20
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        
Standort: Nähe Irchenbrunn, Markt Altomünster
        Bedingungen: mäßige Transparenz, sehr hohe Luftfeuchte (96%), seeing III


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Rubrik Veröffentlichungen
13.4.2017


M101      -      Veröffentlichung der M101 Zeichnung in der Zeitschrift Abenteuer Astronomie  (Ausgabe 8, April/Mai /2017)


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Rubrik Astrofotografie
01.04.2017


Markarjansche Kette

Die Markarjansche Kette ist eine Ansammlung von Galaxien im Virgo-Haufen, die die Form einer leicht gekrümmten Linie hat. Sie ist nach dem armenischen Astrophysiker Benjamin Markarjan (* 29.11.1913, † 29.9.1985) benannt, der sie in den 1970er Jahren intensiv beobachtete.

Zur Markarjanschen Kette im engeren Sinne gehören die Galaxien  M84, M86, NGC4435, NGC4438, NGC4461, NGC4473 und NGC4477 (von rechts nach links im Bild unten). Von manchen Autoren werden auch weitere Galaxien wie NGC 4458 dazugerechnet. Außer M86, die sich der Erde mit einer Radialgeschwindigkeit von etwa 250 Kilometer/Sekunde nähert, entfernen sich die anderen Galaxien mit Geschwindigkeit von 70 bis 2200 Kilometer/Sekunde von der Erde.

Der Virgo-Haufen liegt etwa 70 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und ist der uns am nächsten gelegene Galaxienhaufen. Er enthält mehr als 2000 Galaxien und übt einen beträchtlichen Gravitationssog auf Galaxien der Lokalen Gruppe aus, welche unsere Milchstraßengalaxis umgeben. 

Am unteren Rand links der Bildmitte ist auch die elliptische Riesengalaxie M87 sichtbar, die nahe des Zetrums des Virgo-Haufens steht. Sie ist eine sehr aktive Galaxie, die als Radioquelle als Virgo A, als Röntgenquelle auch als Virgo X-1 bezeichnet wird. Die Masse der Riesengalaxie beträgt innerhalb eines Radius von 100.000 Lichtjahren etwa 2 bis 3 Billionen Sonnenmassen. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Zentrum dieser Galaxie ein Schwarzes Loch mit einer Masse von 6,6 Milliarden Sonnenmassen befindet. Zum Vergleich, das schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße wird auf ca. 4 Millionen Sonnenmassen geschätzt.

M87 besitzt das größte bisher bekannte System von Kugelsternhaufen einer Galaxie. Während die Milchstraße etwa 200 Kugelsternhaufen besitzt, geht man bei M87 von 12.000 solchen Objekten aus.

Eine Zeichnung der Galaxien-Kette befindet sich hier*
*... Quelle: licht-stimmungen von Christian Rausch

Fotos mit den identifizierten Objekten:
- Object-Identification (NamedStars, Tycho-2, Messier, NGC & IC)
-
Object-Identification (NamedStars, Tycho-2, Messier, NGC, IC & PGC)


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Markarians Kette
Markarjansche Kette (Norden ist oben)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 6D
        
Aufnahmedatum: 28. März 2017
        Belichtungszeit: 2 Stunden und 8 Minuten (16x480s)
        Iso: 1600
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 18 (a 480s)
        Flats: 21
        Flatdarks: 20
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        
Standort: Nähe Irchenbrunn, Markt Altomünster
        Bedingungen: gute Transparenz, niedrige Luftfeuchte, seeing III


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Rubrik Astrofotografie
30.03.2017


NGC4565 - Die Nadel-Galaxie

NGC4565, aufgrund ihrer schmalen Form auch Nadel-Galaxie genannt, ist eine Spiralgalaxie in Kantenstellung (edge-on) im Sternbild Haar der Berenike.

Die Entfernung beträgt rund 40 Millionen Lichtjahre, ihr Durchmesser ca. 100.000 Lichtjahre. NGC4565 hat eine Winkelausdehnung von 14,8′ × 2,1′ und eine scheinbare Helligkeit von 9,5 mag.
Entdeckt wurde sie am 6. April 1785 vom deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel.

Die wirkliche Leuchtkraft von NGC4565 ist sogar höher als jene der Andromeda Galaxie. Viel spekuliert wird über die Natur des zentralen Bulge und der inneren Strukturen. Durch die Kantensicht gibt es keine Messdaten über die Bewegung der Sterne im Galaxieninneren und die verfügbaren photometrischen Daten alleine lassen keinen sichern Schluß über mögliche Ausprägungen der inneren Struktur zu. Wie auch immer, die Form des Bulge lässt eine Balkenspiralstruktur vermuten, was jüngst auch durch Messdaten des Spitzer Weltraumteleskopes bestätigt wurde.

Auf der Weitfeldaufnahme sichtbar sind neben der benachbarten NGC4562 oberhalb von NGC4565 - und eines sehr schwachen Begleiters links unterhalb - auch viele deutlich weiter entfernte Hintergrundgalaxien.

Foto mit den identifizierten Objekten:
-
Object-Identification (NamedStars, Tycho-2, Messier, NGC, IC & PGC)


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NGC4565
NGC4565 - Die Nadel-Galaxie (Norden ist unten)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da (stark gecroppte Aufnahme!)
        
Aufnahmedatum: 27. März 2017
        Belichtungszeit: 2 Stunden und 40 Minuten (16x600s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 18 (a 600s)
        Flats: 20
        Flatdarks: 19
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        
Standort: Nähe Irchenbrunn, Markt Altomünster
        Bedingungen: gute Transparenz, niedrige Luftfeuchte, seeing III


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Rubrik Astrofotografie
26.03.2017


M101 - Feuerrad-Galaxie und Freunde

Die Feuerrad-Galaxie ist ein Musterbeispiel einer Spiralgalaxie auf die wir nahezu senkrecht blicken. Ihre Entfernung von der Erde beträgt knapp 22 Lichtjahre, mit einem Durchmesser von über 180000 Lichtjahren ist sie fast doppelt so groß als unsere Milchstraße.

Messier 101 wurde am 27. März 1781 von dem französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt. Diverse helle Knoten von M 101, bei denen es sich um H-II-Gebiete und / oder Sternwolken handelt, sind unter einem separaten Eintrag im NGC zu finden (wie z.B. 5462, 5461 oder 5447).

Auf dem Foto sichbar sind neben M101 noch eine Reihe weiterer Galaxien. Die auffälligste, NGC5474, ist ein in gravitativer Wecheslwirkung stehender naher Begleiter (im Bild rechts von M101).

Nördlich von M101, im Bild links, befinden sich eine Reihe weiter entfernter Hintergrundgalaxien. NGC5422, NGC5443, NGC5475, NGC5473 oder NGC5485/5486 sind die hellsten unter ihnen und leicht als Galaxien zu erkennen.

Am 24. August 2011 wurde in M101 eine Supernova vom Typ Ia entdeckt, welche die Bezeichnung SN 2011fe erhielt. Dabei handelt es sich um die vierte in M101 aufgezeichnete Supernova, nach jenen in den Jahren 1909, 1951 und 1970.


Eine Zeichnung von M101 mit der Supernova SN2011fe befindet sich hier.
* ... Quelle: licht-stimmungen von Christian Rausch

Foto mit den identifizierten Objekten:
-
Object-Identification (NamedStars, Tycho-2, Messier, NGC, IC & PGC)


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M101
M101 - Feuerrad-Galaxie (Norden ist links)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 6D
        
Aufnahmedatum: 25. März 2017
        Belichtungszeit: 3 Stunden und 5 Minuten (37x300s)
        Iso: 1600
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 25 (a 300s)
        Flats: 25
        Flatdarks: 25
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Nähe Irchenbrunn, Markt Altomünster
        Bedingungen: zeitweise sehr schlechte Transparenz (Hochbewölkung), seeing III



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Rubrik Astrofotografie
01.03.2017


NGC2264 - Weihnachtsbaum Sternhaufen, Konusnebel und diffuse Gasnebel im Einhorn

NGC2264 - das Objekt in Bildmitte - beschreibt ein Gebiet, das aus
Es befindet sich in etwa 2600 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn und hat Abmessungen von rund 30,0' × 30,0'.

Der Weihnachtsbaum Sternhaufen verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er im sichtbaren Licht einem Weihnachtsbaum ähnelt. Es handelt sich um ein nach astronomischen Maßstäben sehr junges und sehr interessantes Sternentstehungsgebiet. Hellster Stern davon ist 15 Monocerotis in Bildmitte, der "Weihnachtsbaum" verläuft nach links bis zur "Baumspitze" unmittelbar rechts vom Konusnebel.

Der Konusnebel (links der Bildmitte) ist eine dunkle Staubwolke, die Teile des HII-Emissionsnebel verbirgt.

Bei den diffusen, bläulichen Nebel südwestlich von 15 Mon handelt es sich um einen Reflexionsnebel.

Auf dem Bild sichbar sind auch noch weitere Objekte wie zum Beispiel Hubbles Veränderlicher Nebel NGC2261 am linken Bildrand und der offene Sternhaufen NGC2259 nahe der unteren rechten Bildecke.

Alle Emissionsnebel auf dem Bild sind deutlich schwächer als z.B. Rosetten- oder Kaliforniennebel und befinden sich im sternreichen Gebiet nahe des galaktischen Äquators.


zum Öffnen einer FullHDVersion (1920x1080px) hier klicken
NGC2264
NGC2264 - Christmas Tree Cluster, Konusnebel und diffuse Gasnebel im Einhorn (Norden ist rechts)

Daten:

        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 26. Februar 2017
        Belichtungszeit:
2 Stunden und 45 Minuten (16x600s, 5x60s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 18 (a 600s)
        Flats: 18
        Flatdarks: 18
        Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight

        Standort: Nähe Irchenbrunn, Markt Altomünster, Bayern
        Bedingungen: Landhimmel, mäßige Transparenz, hohe Luftfeuchte, seeing IV (Antonadi Skala)



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Rubrik Astrofotografie
20.2.2017


M65, M66 und NGC3628 - Das Leo Triplett

Das Leo-Triplett, häufig auch als M66 Gruppe bezeichnet, ist eine kleine Galaxiengruppe im südöstlichen Bereich des Sternbildes Löwe. 

Es liegt ungefähr 35 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und enthält die Galaxien Messier 65, Messier 66, sowie NGC 3628.

Die Galaxien stehen räumlich relativ eng zusammen und wurden durch gravitative Wechselwirkungen verformt. M66 durchläuft derzeit eine Phase heftiger Sternentstehung, zwei Spiralarme erscheinen darüber hinaus deutlich unsymetrisch.

Noch evidenter wird die Wechselwirkung bei NGC3628 (rechts). Die Galaxie besitzt einen über 300000! Lichtjahre langen Gezeitenarm, welcher allerdings sehr schwach und mit einfachen DSLR Kameras schwer nachzuweisen ist. Auf dem Foto unten ist der hellere östliche Teil des Gezeitenarmes gerade noch erkennbar.

Besser sichtbar wird der Gezeitenarm bei Invertierung des Bildes mit anschließend extremer Kontraststeigerung.

NGC3624 Gezeitenarm
Gezeitenarm von NGC3628! (Norden ist rechts)

Die prominente Gruppe bietet insbesondere auch in kleineren Teleskopen einen schönen Anblick, da alle drei Galaxien bei geringer Vergrößerung in ein Gesichtsfeld passen.

Eine beeindruckende Zeichnung des Leo Tripletts befindet sich hier*
*... Quelle: Astroecke von Rainer Mannoff



zum Öffnen einer FullHDVersion (1920x1080px) hier klicken
Leo Triplet
M65 (links unten), M66 (links oben) & NGC3628 - Das Leo Triplett (Norden ist rechts)

Daten:
        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 6D
        
Aufnahmedatum: 18. Februar 2017
        Belichtungszeit: 2 Stunden und 30 Minuten (20x450s)
        Iso: 3200
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 15 (a 450s)
        Flats: 18
        Flatdarks: 18
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Geigersau, Bayerische Voralpen
        Bedingungen: mäßige Transparenz, sehr hohe Luftfeuchte, seeing III


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Rubrik Veröffentlichungen
17.2.2017


Die Krippe      -      Veröffentlichung des M44 Bildes in der Zeitschrift Sterne und Weltraum  (3/2017)


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Rubrik Astrofotografie
21.1.2017


Rosettennebel - Rose des Winterhimmels

Der Rosettennebel im Sternbild Einhorn gehört zu den schönsten galaktischen Nebeln des Himmels. Seinen Namen bekam der Nebel durch sein Aussehen, das an den Blütenkelch einer Rose erinnert. Im Zentrum des Objekts befindet sich der offene Sternhaufen NGC2244, eine Ansammlung von jungen, leuchtkräftigen Sternen.

Der umgebende Nebel bedeckt am Himmel eine Fläche knapp 80'x60', womit eine formatfüllende Beobachtung nur mit kurzbrennweitigen Geräten möglich ist. Der NGC-Katalog unterscheidet im Nebel vier einzelne helle Regionen: NGC2238 und NGC2246 in der Nordhälfte, NGC2237 im Westen und NGC2239 südlich des zentralen Sternhaufens.

Der Rosettennebel enthält mehr als 10000 Sonnenmassen ionisierten Wasserstoffs, die sich auf ein Gebiet von ca. 130 Lichtjahren verteilen. Seine Entfernung beträgt rund 5000 Lichtjahre. Obwohl das Alter von Nebel und Haufen auf nur 500.000 Jahre geschätzt wird, scheint das HII-Emissionsgebiet heftige Veränderungen zu durchlaufen. Vermutlich hat ein massiver stellarer Wind, der von NGC2244 ausgeht, den Zentralbereich des Nebels von den Gas- und Staubmassen weitgehend freigeräumt, so daß ein gigantischer Hohlraum entstanden ist.

In dem umgebenden Nebelkomplex befinden sich auch zahlreiche Dunkelwolken (Globulen) aus Staub und neutralem Wasserstoff (HI), in denen heute noch Sterne entstehen. Der Rosettennebel zeigt solche Globulen vor allem im nordwestlichen Viertel.

Der Nebel ist lichtschwächer als z.B. der Nordamerika- oder auch der Kaliforniennebel.
Unter guten Bedingungen lassen sich jedoch viele Details auch visuell erfassen.

Eine beeindruckende Zeichnung des Rostettennebels befindet sich hier*
*... Quelle: deepsky visuell von Uwe Glahn



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Rosettennebel
Der Rosettennebel im Einhorn (Norden ist oben)

Daten:

        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 21. Januar 2017
        Belichtungszeit:
2 Stunden und 30 Minuten (15x600s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 19 (a 600s)
        Flats: 19
        Flatdarks: 19
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Sudelfeld, Bayerische Voralpen
        Bedingungen: sehr gute Transparenz, niedrige Luftfeuchte, seeing IV (Antonadi Skala)



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Astroseite neu strukturiert
20.1.2017


Die Astroseite wurde neu strukturiert.
Drei neue Rubriken:
Der Inhalt der bisherigen Rubriken "All-Sky Images" und "Fotos" wurden in "Astrofotografie" integriert.


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Rubrik: Veröffentlichungen
15.1.2017



Großer Orionnebel      -     Veröffentlichung des M42 Bildes in Spektrum.de


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Rubrik: Astrofotografie
8.1.2017



Orionnebel - Stellare Kinderstube



Der Orionnebel, auch bekannt unter der Bezeichung Messier 42, ist eines der markantesten und am besten untersuchten Himmelsobjekte. Es handelt sich um eine der Erde am nächsten gelegenen großen Ansammlungen von Gas und Staub, in der sich massereiche Sterne bilden. Die Gasmassen des Nebels leuchten so hell, dass man sie gut mit bloßem Auge sehen kann.

M42 ist aus einem Teil einer großen Molekülwolke entstanden. Er leuchtet aufgrund der ionisierenden Strahlung junger Sterne, die sich seit ungefähr einer Million Jahren aus diesem Teil der Molekülwolke bilden, und ist somit ein HII-Gebiet. In der galaktischen Nachbarschaft der Sonne ist der nach jüngsten Messungen 1350 Lichtjahre entfernte Orionnebel eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete. Er wird sich zu einem den Plejaden ähnlichen offenen Sternhaufen entwickeln.


Das frühste bekannte Dokument, das dem Orionnebel zugeordnet werden kann, ist eine knappe Notiz des Astronomen Nicolas-Claude Fabri de Peiresc aus dem Jahr 1610. In dieser beschreibt er ein Objekt in der Mitte des Sternbilds Orion, bei dem er mittels Fernrohr erkennen konnte, dass es aus zwei Sternen, umgeben von einem leuchtenden Wölkchen, besteht.

Auf dem Bild befinden sich eine Reihe von deep-sky Objekten. Von rechts nach links zunächst der Sternhaufen NGC1980, der große Orionnebel M42, gleich anschließend der kleine Eissionsnebel M43, der bläuliche "Running Man Nebel" mit den Objekten NGC1973, NGC1975 und NGC1977 und last but not least der offene Sternhaufen NGC1981 am linken Bildrand.

Im Zentrum des Orionnebels ist bei entsprechendem Reinzoomen auch das Sterntrapez erkennbar.

Zwei Zeichnungen des Orionnebels befinden sich hier und hier.*
* ... Quelle: AstroMerk von Hans-Jürgen Merk


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Orionnebel
Orionnebel (Norden ist links)

Daten:

        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2

        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 1. Januar 2017
        Belichtungszeit:
ca. 3,5 Stunden (19x600s, 8x120s, 9x45s, 10x15s)
        Iso: 800 & 100
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 16 (a 600s)
        Flats: 16
        Flatdarks: 16
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Sudelfeld, Bayerische Voralpen
        Bedingungen: sehr gute Transparenz, niedrige Luftfeuchte, seeing II-III (Antonadi Skala)



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Rubrik: Astrofotografie
6.1.2017


M35 - Offener Sternhaufen im Zwilling


Messier 35, auch als NGC 2168 bezeichnet, ist ein reichhaltiger offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge. Mit einer Winkelausdehnung von knapp einem halben Grad und einer scheinbaren Helligkeit von 5,1 mag ist er bei klarem Himmel schon mit bloßen Auge erkennbar.

Der Sternhaufen wurde wahrscheinlich schon um 1745 von Philippe Loys de Cheseaux entdeckt. Die Beobachtungen des Schweizers blieben jedoch unveröffentlicht. Im Jahre 1746 erstellte er eine Liste von 21 Nebeln, welche er an die Académie des sciences in Paris sandte, wo sie zwar verlesen, aber nicht publiziert wurde.

M35 ist ca. 2700 Lichtjahre von der Erde entfernt und besitzt 20 Mitglieder bis zur 10. Magnitude. Insgesamt dürften über 2500 Sterne zum Haufen zu zählen sein.

Unmittelbar südwestlich von M35 steht der sehr kompakte offene Sternhaufen NGC2158, der 1784 von William Herschel gefunden wurde. Die Sterne dieses gut über 1 Milliarde Jahre alten und 12000 Lichtjahre entfernten Sternhaufens sind stark konzentriert, ähnlich wie bei einem Kugelsternhaufen. Der Sternhaufen wurde deshalb früher auch für einen Kugelsternhaufen gehalten; auf Grund seines Alters gilt die Identifikation als offener Sternhaufen heute jedoch als eindeutig.

Eine Zeichnung von M35 mit NCC2158 befindet sich hier*
* ... Quelle: deepsky-visuell von Uwe Glahn


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m35
M35 und NGC2158 im Zwilling (Norden ist rechts)

Daten:

        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 31. Dezember 2016
        Belichtungszeit:
2 Stunden und 16 Minuten (13x600s, 4x90s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 16 (a 600s)
        Flats: 16
        Flatdarks: 16
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Sudelfeld, Bayerische Voralpen
        Bedingungen: sehr gute Transparenz, niedrige Luftfeuchte, seeing II-III (Antonadi Skala)



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Rubrik: Astrofotografie
3.1.2017



Pferdekopf- und Flammen-Nebel


Die Region um Alnitak (
ζ Orionis), dem linken der Oriongürtel Sterne, ist reich an Staub und Gas und gehört für mich zu den schönsten Gebieten am Himmel. Die Hauptkomponente des Dreifachstern-Systems hat den 20-fachen Sonnendurchmesser und die 100000 (hunderttausendfache!) Sonnenleuchtkraft.

In scheinbar unmittelbarer Umgebung des 25000 Kelvin heißen, ca. 800 Lichtjahre von der Erde entfernten Überriesen befinden sich der Pferdekopfnebel (Barnard 33) und der Flammennebel (NGC2024).

Der
Pferdekopfnebel ist ein Teil einer Dunkelwolke, die sich vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC434 mit einer Silhouette ähnlich einem Pferdekopf abhebt.

Er wurde bereits 1887 mithilfe der damals neuen Photographie entdeckt. Williamina Fleming, von dem Leiter des Harvard-College-Observatoriums Edward Charles Pickering mit der Untersuchung der photographischen Platten betraut, erkannte den Nebel als halbkreisförmige Einbuchtung in einem Emissionsnebel.

Visuell ist der Dunkelnebel unter guten Bedingungen ab einer Teleskop-Öffnung von 8-10" am besten mit H-Beta Filter zu beobachten. Eine beeindruckende Zeichnung von Uwe Glahn, angefertigt mithilfe eines 27" Teleskopes, befindet sich hier (Norden auf der Zeichnung ist oben).

Wesentlich einfacher zu sehen ist der ca. 400 Lichtjahre von der Erde entfernte Flammennebel (im Bild direkt unter Alnitak). In diesen Gas- und Staubschwaden versteckt sich ein großer Sternhaufen, der allerdings im sichtbaren Licht nicht auszumachen ist.

Eine Zeichnung des Flammennebels befindet sich hier* (Norden auf der Zeichnung ist unten!).
*... Quelle: licht-stimmungen von Christian Rausch

Auf dem Foto sichtbar sind noch kleinere Emissions- und Dunkelnebel wie zum Beispiel  NGC2023 und IC432.


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Alnitak Region
Die Alnitak-Region im Orion (Norden ist links) 

Daten:

        Objektiv: William Megrez 72mm / f6
        Bildfeldebner: TSFLAT2
        Kamera: Canon 450Da
        
Aufnahmedatum: 30. Dezember 2016
        Belichtungszeit:
2 Stunden und 27,5 Minuten (13x600s, 5x150s, 4x45s)
        Iso: 800
        Montierung: Celestron Avx
        Guiding: Mgen (Dithering aktiv)
        Darks: 16 (a 600s)
        Flats: 16
        Flatdarks: 16
       
Bias: 99
        Bildverarbeitung: PixInsight
        Standort: Sudelfeld, Bayerische Voralpen
        Bedingungen: sehr gute Transparenz, niedrige Luftfeuchte, seeing II-III (Antonadi Skala)



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